FENG SHUI

Was ist FENG SHUI?

Im wörtlichen Sinne bezeichnet Feng Shui das Zusammenspiel von Wind und Wasser. Es ist eine ca. 3500 Jahre alte Wissenschaft, in der die Wechselwirkung der Naturkräfte erforscht und genutzt wird. Für mich bedeutet Feng Shui im alltäglichen Sinn, dass ich wach bin, Orte wahr zu nehmen, die in ihrem Energiefluß blockiert sind (z.B. ein tief hängender Schrank direkt über der Spüle, leere Kisten auf dem Kleiderschrank usw.). Hier staut sich etwas. Oder schlimmer: Ich muss mich jedesmal, wenn ich abwasche, unnötig verrenken.
Als wichtig empfinde ich auch die farbliche Gestaltung der Räume, in denen wir wohnen und arbeiten (sh. dazu "Farben").

"Unordnung macht wütend! Unordnung deprimiert! “Krempel sammelt sich an, wenn sich die Energie anstaut; gleichermaßen staut sich die Energie an, wenn sich Krempel ansammelt. Je mehr Krempel sie ansammeln, um so mehr stagnierende Energie zieht es an!„, schreibt Karen Kingston in dem Bestseller: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags. S.16ff

„In zu dicht möblierten Wohnungen fühlen wir uns unbehaglich. In zu vollgestellten Räumen kann das Chi nicht frei fließen. Blockiertes Chi wandelt sich in negatives Cha um und führt zu einer schlechten energetischen Situation im Raum. Daher muss zwischen den einzelnen Möbeln eines Raumes genügend Platz für das ungehinderte, sanfte Fließen des Chis gegeben sein. [...] Schrankwände dienen oft zur Aufbewahrung von Dingen, die man vielleicht einmal jährlich braucht. Wände, falls nicht vollgestellt mit Möbeln, werden mit Bildern behängt, da es möglichst keine kahlen Stellen geben darf. Die Tapeten sind gemustert, ebenso wie die Stoffe der Gardinen und Sofas. Mit Fülle im Raum verbinden wir einerseits Geborgenheit und andererseits Wohlstand. Die Leere im Raum erzeugt jedoch bei den meisten Menschen ein Unbehagen. Im Extremfall äußert sich das in der Angst vor der Leere, der sogenannten Agoraphobie. Nun müssen sie nicht gleich ihre bestehende Einrichtung austauschen, es reicht, sie aufzulockern, etwas luftiger zu gestalten. Es geht im Feng Shui nicht um „Mehr“, sondern um „Weniger“. Worauf können Sie verzichten? [...] Grundsätzlich sollte vor dem Kauf neuer Anschaffungen die Überlegung stehen, welche alten Dinge man dafür wegwerfen kann. Daß diese Empfehlung in der Praxis schwer umzusetzen ist, liegt an unserer Mentalität des Festhaltens an alten Dingen und des Nicht- loslassen- Könnens. Die Bereitschaft, sich im Rahmen einer Feng-Shui Beratung neu einzurichten oder neue Möbel anzuschaffen, trifft bei den meisten auf mehr Begeisterung als der Vorschlag, die Wohnung zu entrümpeln, sich von Dingen zu trennen und dadurch Platz zu schaffen. „ Aus Rita Pohle:Lebensräume gestalten mit Feng Shui. München 1998, S.56/66

Lerne loslassen und das Leben wird dir alles geben, was du brauchst.

FARBEN:

Weiß
Kalt, steril - Mit grünen Pflanzen auflockern.

Gelb
Erhöht Konzentration und Denkvermögen - Gut für Arbeitsbereich Schreibtisch.

Orange/Apricot
Orange verbreitet Optimismus, gut für Räume, wo viel kommuniziert wird. Orange wirkt manchmal „unseriös“, dagegen hilft Apricot

Pink
Gut für organisatorische Tätigkeit.

Rot
Wirkt aufwühlend, wärmend, vitalisierend. - Für Bürobereich ungeeignet.

Braun
Erdet, wirkt beruhigend. - Nichts für kreative Arbeit.

Grün
Wirkt entspannend. Gut für Ruhe für Nerven und Augen.

Gut als Arbeitssessel und Bildschirmfarbe. Türkis
Entspannt und fördert die sprachliche Kommunikation - Gut für Bildschirmhintergrund.

Blau
Ruhe, Sehnsucht, Treue, wirkt gelegentlich auch melancholisch

Grau
Gut für Kritikfähigkeit und Urteilsvermögen - gut als Schreibtisch für Anwalt.

Schwarz
Unterstützt das Abschalten - hilft bei zu starkem Streß.



Literaturtipps:

Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags. Richtig ausmisten und gerümpelfrei bleiben. Rowohlt 2003 Rita Pohle: Lebensräume gestalten mit Feng Shui. München 1998 Klausbernd Vollmar: Farben. Ihre natürliche Heilkraft. München 1991